Donnerstag , 3 April 2025
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LED Fahrradlampen Test

Neben klassischen Fahrradbeleuchtungen, die ihr Licht mit Hilfe eines fest am Fahrrad montierten Dynamos erzeugen, erfreuen sich mittlerweile insbesondere akkubetriebene Frontscheinwerfer und -Rückleuchten auf LED-Basis überaus hoher Beliebtheit. Derartige Ausführungen bieten ihrem Verwender neben einer deutlich höheren Lichtausbeute noch viele weitere praktische Vorzüge gegenüber herkömmlichen Glühbirnen-Modellen, beim Kauf selbst sollten interessierte Verbraucher jedoch stets einige wichtige Auswahlkriterien im Hinterkopf behalten. Besonders einfach lässt sich die Anschaffung einer neuen LED Fahrradlampe durch das vorherige Lesen verschiedenster unabhängiger Fahrradbeleuchtung Testberichte planen: Hier gelangen potentielle Käufer nicht nur in den Besitz von verschiedensten grundlegenden Informationen über die jeweilige Fahrradbeleuchtung, sondern können sich darüber hinaus auch über deren Verarbeitungsqualität und Leistungsstärke informieren.

Unsere getesteten LED Fahrradlampen:

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Was ist eine LED Fahrradlampe?

LED Fahrradlampen gelten als Nachfolger der klassischen Glüh- und Halogenlampen und haben diese vor allem bei neueren Fahrradmodellen bereits großflächig abgelöst. Ihr besonderer Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Fahrradbeleuchtungen liegt in einer deutlich optimierteren Lichtausbeute, welche entgegenkommende Verkehrsteilnehmer oder Spaziergänger bereits aus mehreren Metern Entfernung über den sich nähernden Fahrradfahrer informiert, darüber hinaus weisen LED Beleuchtungen zudem eine besonders lange Lebensdauer auf. Während zur Markteinführung der LED Fahrradlampe noch über mehrere Jahre hinweg Übergangsmodelle mitsamt einer zusätzlich eingebauten Glüh- oder Halogenbirne vertrieben wurden, finden sich mittlerweile nahezu ausschließlich sogenannte Voll-LED-Scheinwerfer im Handel wieder.

LED Fahrradlampen lassen sich nicht nur in verschiedenen Größen und Formen erwerben: Auch die Art der jeweiligen Lichterzeugung spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Neben klassischen LED Lampen, die sich auf gewohnte Weise über den am Fahrrad montierten Dynamo betreiben lassen, bieten immer mehr namhafte Hersteller praktische LED Fahrradlampen in ihrem Sortiment an, welche durch die Verwendung von Batterien oder wiederaufladbaren Akkus eine kontinuierliche Lichtabgabe ermöglichen.
Ein derartiges Modell bietet seinem Verwender im Vergleich zur herkömmlichen Dynamo-Beleuchtung einen erheblichen Sicherheitsvorteil im Straßenverkehr: Da sich der Radfahrer hier zwecks einer Lichterzeugung nicht zwingend fortbewegen muss, kann er an dunklen oder nebligen Tagen auch problemlos während eines spontan eingelegten Zwischenhalts von anderen Verkehrsteilnehmern oder Passanten erkannt werden.

Übrigens: Verbraucher, die sich nicht zwischen den beiden angebotenen LED Varianten entscheiden können, haben zudem die Möglichkeit, ihr Fahrrad mit einer komfortablen Kombinations-Leuchte auszurüsten: Ein solches Modell lässt sich wahlweise mit Batterien oder Akkus bestücken, kann sein Licht allerdings auch durch die Verwendung des Dynamos erzeugen. Der Radfahrer ist somit insbesondere auf längeren Strecken im Dunkeln optimal gegen einen unerwarteten Ausfall der eingelegten Batterien oder Akkus gerüstet.

Verwendung von LED Fahrradlampen

Laut der deutschen Straßenverkehrsordnung (kurz: STVO) war der Einsatz von LED Fahrradlampen, die ihr Licht lediglich über eingelegte Batterien oder wiederaufladbare Akkus beziehen, noch bis vor einigen Monaten gesetzlich verboten und wurde im Falle einer Verwendung mit zweistelligen Geldstrafen ermahnt.
Seit August 2013 ist die Verwendung derartiger Fahrradlampen jedoch mittlerweile erlaubt – Als Begründung hierfür wurden in erster Linie das kontinuierlich ausgestrahlte Licht im Vergleich zum klassischem Dynamo-Betrieb, sowie die deutlich hellere Leuchtkraft aufgeführt. Wichtig: Trotz der neuen Gesetzeslage dürfen auch weiterhin nur Beleuchtungen mit einer minimalen Leuchtkraft von 10 Lux montiert werden. Mittlerweile kommen jedoch selbst schwächere Modelle auf 20 bis 40 Lux, teurere Lampen strahlen gar mit über 60 Lux.

Auch bei der Montage einer lichtstarken LED Fahrradbeleuchtung schreibt der Gesetzgeber eine genaue Anbringung vor: Um ein versehentliches Blenden anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden, sollte der hellste Punkt des ausgestrahlten Lichts rund zehn Meter vor dem Fahrrad auf den Fahrtweg auftreffen, aufgrund einer schnellen Neupositionierung auf holprigen Wegen muss diese Einstellung zudem regelmäßig überprüfen.

LED Fahrradlampen: Das gilt es beim Kauf zu beachten

Bei der Anschaffung einer neuen LED Fahrradlampe gilt es verschiedenste wichtige Kriterien zu beachten: Da mittlerweile insbesondere im Internet viele minderwertige Fahrradbeleuchtungen aus Fernost zu verlockend klingenden Preisen angeboten werden, sollten sich Verbraucher beim jeweiligen Hersteller stets vorab über ein vorhandenes deutsches Prüfkennzeichen informieren. Erkennen lässt sich dieses an einer aufgedruckten Wellenlinie, dem Großbuchstaben K (steht für das Testinstitut in Karlsruhe) sowie einer darauffolgenden Zahlenkombination. Wer vor einer Montage an seinem Fahrrad auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich zur Überprüfung seiner frisch erworbenen LED Beleuchtung auch an eine örtliche Polizeidienststelle wenden.

Ob man sich bei der Anschaffung einer leistungsstarken LED Fahrradbeleuchtung letztendlich für ein Modell mit Batterie- bzw Akkubetrieb, oder für eine klassische Ausführung zum Anschluss an den vorhandenen Dynamo entscheidet, bleibt dem Verbraucher selbst überlassen. Wer sein Fahrrad mehrmals in der Woche für ausgiebige Spritztouren verwendet, ist mit wiederaufladbaren Akkus oder einem Einsatz des Dynamos sicherlich besser beraten, als mit herkömmlichen Batterien, insbesondere für stromsparende Rücklichter sind letztere aufgrund ihres zwischenzeitlichen Regenerierungsverhaltens jedoch definitiv die beste Wahl.

Das wohl schwierigste Kriterium bei der Auswahl einer leistungsstarken LED Fahrradlampe bildet definitiv die frühzeitige Erkennung einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung. Verbraucher sollten sich hierbei nicht voreilig von einem hohen Anschaffungspreis oder einem bekannten Markennamen blenden lassen: Das derartige Produkte nicht zwingend für eine hervorragende Verarbeitungsqualität sowie eine besonders zufriedenstellende Belastbarkeit im Alltag stehen müssen, wurde in jüngster Vergangenheit bereits eindrucksvoll von verschiedensten unabhängigen Testmagazinen unter Beweis gestellt. Unser Tipp: Lesen Sie vor einer letztendlichen Kaufentscheidung für ein Produkt verschiedene Produkttests, um sich somit einen größtmöglichen Überblick über die enthaltenen Funktionen, die Qualität des Artikels, sowie dessen Verhalten im Langzeiteinsatz zu verschaffen – Nur so sind Sie letzten Endes gegen eine böse Überraschung gewappnet.

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